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In allen vier Ländern
herrscht Linksverkehr, ein internationaler Führerschein ist erforderlich,
und das Anschnallen ist Pflicht.
Geschwindigkeitsbegrenzung:Fernstraßen - 120km/h (Südafrika & Zimbabwe 100km/h) SÜDAFRIKA:
Mit insgesamt 84 000km Teerstraße ist das Straßennetz sehr
gut ausgebaut. Nur wenige Schnellstraßen sind gebührenpflichtig.
Bei ungeregelten Straßenkreuzungen, den "4 way stops",
hat der Wagen Vorfahrt, der zuerst in die Kreuzung einfährt, alles
weitere wird individuell geregelt. Im Kreisverkehr hat das Fahrzeug
im Kreis Vorfahrt. Das Alkohollimit liegt bei 0,5 Promille. Mißachtungen
der Verkehrsordnung werden empfindlich bestraft. Verkehrsampeln stehen
in Südafrika nicht vor, sondern hinter der Kreuzung. In ländlichen
Gebieten ist mit Viehherden und nachts mit unbeleuchteten Fahrzeugen
und Personen zu rechnen. Tankstellen sind entlang den Autobahnen gut
verteilt. Sie sind oft mit Werkstätten verbunden und haben normalerweise
von 7 - 18 Uhr geöffnet, sonntags nicht immer. Kreditkarten werden
von Tankstellen fast nie akzeptiert. Straßennamen in Städten
sind oft auf der Bordsteinkante aufgemalt. NAMIBIA:In Namibia gibt es eine 0,8 Promille-Grenze. An vielen Kreuzungen gilt die "4 ways stop"-Verkehrsregel: Alle ankommenden Fahrzeuge müssen stoppen, und wer zuerst angehalten hat, darf zuerst weiterfahren. Nur die wichtigsten Straßen des Landes sind asphaltiert, ansonsten gibt es gut ausgebaute Schotterstraßen und Farmpisten. Auch wenn die meisten Einheimischen sehr schnell über die Schotterpisten fahren, sollten Sie hier aus Sicherheitsgründen 80km/h nicht überschreiten. Das sogenannte "Wellblech", das durch den losen Belag entsteht, ist tückisch und überrascht mit Schlaglöchern. Die häufigste Unfallursache ist der Zusammenstoß mit Wild wie Kudu oder Warzenschwein. Wenn Sie in durch andere Verkehrsteilnehmer verursachte Staubwolken geraten, vergessen Sie das Lichteinschalten nicht. Gefährlich ist der erste Regen auf Teerstraßen, wenn sich durch den Staub ein glitschiger Film bildet. In den häufig sehr scharfen Kurven sollten Sie nur 40 - 60km/h fahren. Auf Farmwegen wird die Fahrt regelmäßig durch Tore, Gatter oder Roste unterbrochen. Diese läßt man so, wie man sie vorgefunden hat. Tankstellen sind selten in abgelegenen Gebieten, tanken Sie besser bei jeder Gelegenheit voll. In den Nationalparks herrschen Geschwindigkeitsbeschränkungen. Im Etoscha-Nationalpark gelten 60km/h. Das Verlassen der Straßen ist in den Wildschutzgebieten verboten, Verstöße werden empfindlich bestraft. BOTSWANA:Nur die wichtigsten Fernstraßen wie die Hauptrouten Mafeking-Gaborone-Francistown-Kazungula sind geteert, ansonsten muß man (vor allem in den Wildreservaten) mit meist schwierigen Sand- und Kiespisten vorlieb nehmen. Für diese Pisten ist ein Wagen mit Vierradantrieb unbedingt notwendig. Auf den Pisten empfiehlt es sich, vorsichtig zu fahren, denn Schlaglöcher und Hindernisse können schnell zu einem Achsenbruch führen. Wassergefüllte Löcher sollten Sie, wenn möglich, umfahren. Auf den Sand- und Kiesstraßen ist oft eine höhere Geschwindigkeit als 30km/h nicht möglich. Achten Sie auf Wild und vermeiden Sie es, in Herden zu gelangen. Tankstellen sind in Botswana sehr rar und werden nicht regelmäßig mit Nachschub beliefert. In den AA-Karten von Botswana sind die Tankstellen eingezeichnet. Es ist auf jeden Fall ratsam, einen Reservekanister mit sich zu führen. Die Tankstellen sind meistens von 7 - 18 Uhr bzw. 20 Uhr geöffnet. ZIMBABWE:Zimbabwe besitzt ein Netz von 5 000km Fernstraßen in bestem Zustand. Die Straßen sind mit regelmäßigen Kilometerangaben gut beschildert. An Kreuzungen, die nicht anderweitig geregelt werden, gilt jedoch die Rechts-vor-Links-Vorfahrtspräferenz. In Zimbabwe dürfen Sie 90 Tage mit Ihrem nationalen Führerschein
fahren, wenn Sie eine beglaubigte englische Übersetzung vorweisen
können. In abgelegenen Gebieten ist oft nur die mittlere Fahrbahn
asphaltiert. Auf den unbefestigten Straßen der Eastern Highlands
sollten Sie nur langsam fahren. Für die Pisten in den Nationalparks
benötigt man einen Wagen mit Vierradantrieb. Auch die Wege südlich
des Kariba-Sees sind ganzjährig nur mit Allrad befahrbar. |